Dokumente importieren und exportieren
Planura-, SNAP-, Abacus-, Win-OD-, Domus-, Albau- und NPK-Dokumente sicher austauschen und prüfen.
Planura kennt mehrere Dokumentaustauschwege. Entscheidend ist zuerst, welches Format vorliegt und ob Sie ein bestehendes Dokument ergänzen, überschreiben oder als Kopie weitergeben möchten.
Die Formate im Überblick
| Format oder Assistent | Zweck |
|---|---|
| Planura-Dokument (.dpd) | Positionen und Konditionen zwischen Planura-Installationen austauschen. |
| SNAP (.xml) | Ein SNAP-Dokument über den externen Importassistenten in ein freies Planura-Dokument übernehmen. |
| Abacus (.abass) | Ein Abacus-Leistungsverzeichnis über den externen Importassistenten übernehmen. |
| Win-OD (.001) | Einen Export aus AAAE EDV Win_OD über den externen Importassistenten übernehmen. |
| Domus (.zip) | Einen Export aus Optiworks Domus über den externen Importassistenten übernehmen. |
| Albau (.mdb) | Ein Albau-Freidokument über den externen Importassistenten übernehmen. |
| NPK-Import/Export | NPK-Dokumentdaten, Strukturen, Kapitel und Variablen über den dafür vorgesehenen Assistenten austauschen, zum Beispiel eine SIA-451-Schnittstellendatei im CRBX-Format. |
| MLV-Import | Ein Musterleistungsverzeichnis in ein vorhandenes NPK-Dokument übernehmen. |
Nicht jedes Format ist für jeden Dokumenttyp verfügbar. Die sichtbaren Aktionen richten sich unter anderem nach Dokumentart, Status und Bearbeitbarkeit.
SIA 451, CRBX und E1S richtig einordnen
Für einen NPK-Import erhalten Sie von Planenden häufig eine Datei mit dem Hinweis SIA 451. Das ist der Austauschstandard. Die Dateiendung erklärt, wie die Daten verpackt sind:
| Datei | Was sie bedeutet | Was Sie in Planura tun |
|---|---|---|
| .crbx | Aktuelles SIA-451-Archiv. Es enthält die eigentliche E1S-Datei und kann weitere Informationen enthalten. | Wählen Sie die CRBX-Datei direkt im NPK-Import aus. Planura entpackt sie selbst. |
| .01s | Ältere SIA-451-Schnittstellendatei. | Wählen Sie die Datei direkt im NPK-Import aus, wenn sie von Ihrem Partner so geliefert wurde. |
| .e1s | Die eigentliche SIA-451-Datendatei innerhalb eines CRBX-Archivs. | Entpacken oder benennen Sie eine CRBX-Datei nicht manuell um. Wenn Sie nur eine E1S-Datei erhalten haben, bitten Sie den Absender um die ursprüngliche CRBX- oder 01S-Datei. |
Eine Datei mit der Endung .crbx muss ein echtes CRBX-Archiv sein und eine E1S-Datei enthalten. Wird dies gemeldet, ist die Datei in der Regel unvollständig, falsch umbenannt oder beim Versand beschädigt. Eine Umbenennung der Datei behebt das Problem nicht.
Vor dem Import
Prüfen Sie vor jedem Import:
- Ist das Zielprojekt korrekt?
- Ist das Ziel ein freies oder ein NPK-Dokument?
- Ist das Zieldokument neu, leer, bereits bearbeitet oder gesperrt?
- Welche Positionen, Mengen, Preise und Konditionen sollen übernommen werden?
- Wird das bestehende Dokument ergänzt oder überschrieben?
- Können Sie das Ausgangsdokument oder eine Kopie wiederherstellen?
Ein Import ist keine unverbindliche Vorschau. Besonders beim NPK-Import weist Planura ausdrücklich darauf hin, dass das vorhandene Dokument überschrieben werden kann.
Planura-Dokument (.dpd) exportieren
Ein freies Dokument wird auch Flexdokument oder flexibles Dokument genannt. Diese Bezeichnungen meinen hier denselben Dokumenttyp. Für seinen Austausch verwenden Sie den DPD-Export.
Eine .dpd-Datei dient dem Austausch von Positionen und Konditionen zwischen Planura-Installationen. Sie ist keine PDF-Datei zur Ansicht und kein vollständiges Abbild des Dokumentkopfs.
Was eine DPD-Datei enthält
| Wird ausgetauscht | Bleibt im Ziel erhalten |
|---|---|
| Sprache, Positionen und Konditionen | Dokumentnummer, Projekt, Objekt, Adressen, Datum, Status und übrige Kopfdaten |
Verwenden Sie eine DPD-Datei deshalb, wenn die fachliche Struktur eines freien Dokuments weitergegeben oder in einer anderen Planura-Installation übernommen werden soll.
Export Schritt für Schritt
Dokument abschliessen und kontrollieren
Öffnen Sie das freie Dokument und prüfen Sie Positionen, Mengen, Preise, Konditionen und Totale. Exportieren Sie nur einen fachlich nachvollziehbaren Stand.
Export starten
Wählen Sie im Menüband auf der Registerkarte Start die Aktion Export.
Speicherort und Dateiname wählen
Wählen Sie einen nachvollziehbaren Projektordner und vergeben Sie einen eindeutigen Namen. Planura erstellt eine Datei mit der Endung .dpd.
Datei für die Weitergabe prüfen
Kontrollieren Sie, ob die DPD-Datei am gewählten Speicherort vorhanden ist. Senden Sie zusätzlich eine PDF-Ausgabe, wenn der Empfänger die Inhalte ohne Planura lesen oder freigeben soll.
Vor der Weitergabe beachten
- Die DPD-Datei ist für freie Planura-Dokumente bestimmt
- Der Empfänger benötigt ein passendes, bearbeitbares Ziel in Planura
- Bilder oder externe Dateien sollten nicht als automatisch mitübernommen vorausgesetzt werden
- Notieren Sie Projekt, Dokumentbezeichnung, Sprache und Datenstand in der Begleitnachricht
Planura-Dokument (.dpd) importieren
Eine erhaltene .dpd-Datei öffnen bedeutet, ihre Inhalte in ein gespeichertes, bearbeitbares freies Dokument zu importieren. Öffnen Sie zuerst dieses Zieldokument und verwenden Sie die unten beschriebene Aktion Start > Import. Für eine reine Ansicht ohne Planura bitten Sie den Absender um eine PDF-Ausgabe.
Positionen und Konditionen werden ersetzt
Der Import löscht die vorhandenen Positionen und Konditionen des geöffneten Zieles und übernimmt die Inhalte aus der DPD-Datei. Der Dokumentkopf des Zieles, etwa Projekt, Adressen und Datum, bleibt erhalten. Arbeiten Sie für einen ersten Import immer in einer Kopie.
Voraussetzungen
- Sie haben ein bestehendes, gespeichertes und bearbeitbares freies Dokument geöffnet
- Die Datei hat die Endung .dpd und stammt aus einem Planura-Export
- Quelle und Ziel verwenden dieselbe Dokumentensprache
- Sie können das bisherige Dokument über eine Kopie wiederherstellen
Import Schritt für Schritt
Ziel vorbereiten
Erstellen Sie bei einem bereits bearbeiteten Dokument zuerst eine Kopie. Prüfen Sie im Ziel insbesondere Projekt, Objekt, Empfängeradresse und Sprache, denn diese Kopfdaten bleiben bestehen.
Import öffnen und Datei auswählen
Wählen Sie im Menüband auf der Registerkarte Start die Aktion Import. Wählen Sie danach die gewünschte .dpd-Datei aus.
Sprachprüfung beachten
Planura übernimmt eine DPD-Datei nur, wenn ihre Sprache zum geöffneten Zieldokument passt. Bei einer abweichenden Sprache erstellen Sie ein passendes Ziel oder bitten den Absender um eine geeignete Datei.
Übernommene Inhalte prüfen
Kontrollieren Sie Titel, Texte, Positionen, Mengen, Einheiten, Preise, Zwischentotale und Konditionen. Prüfen Sie danach die Totale und öffnen Sie die Druckvorschau.
Ergebnis speichern
Speichern Sie erst, wenn Inhalt, Totale und Darstellung fachlich stimmen.
Wenn Planura die Datei als beschädigt oder nicht kompatibel meldet, verwenden Sie weder eine umbenannte Datei noch eine andere Endung als Ersatz. Bitten Sie um einen neuen Export aus Planura.
Externe Dokumente importieren
Für SNAP, Abacus, Win-OD, Domus und Albau verwenden Sie denselben Assistenten. Sie müssen das Quellformat nicht mehr selbst auswählen. Planura prüft die Datei, erkennt den Typ anhand ihres Inhalts und zeigt ihn vor dem Import an.
Positionen und Konditionen werden ersetzt
Der externe Import ersetzt die Positionen und Konditionen des geöffneten freien Dokumentes. Projekt, Objekt, Adressen, Datum und weitere Kopfdaten des Zieles bleiben erhalten. Erstellen Sie vor jedem Import in ein bereits bearbeitetes Dokument eine Kopie.
Unterstützte externe Formate
| Quellsystem | Datei | Was Planura erkennt |
|---|---|---|
| SNAP | .xml | Eine SNAP-Dokumentstruktur. |
| Abacus | .abass | Ein Abacus-Archiv mit den benötigten Dokumentdaten. |
| AAAE EDV Win_OD | .001 | Einen gültigen Win-OD-Export. |
| Optiworks Domus | .zip | Ein Domus-Exportpaket mit den benötigten Tabellen. |
| Albau | .mdb | Eine Albau-Dokumentdatenbank mit einem unterstützten Freidokument. |
Eine Dateiendung allein genügt nicht. Benennen Sie Dateien nicht um und entpacken Sie Archive nicht manuell, weil Planura zusätzlich den Inhalt prüft.
Voraussetzungen
- Sie haben ein bestehendes, gespeichertes und bearbeitbares freies Dokument geöffnet
- Zielprojekt, Objekt, Empfängeradresse und Dokumentdatum sind korrekt, weil sie im Ziel erhalten bleiben
- Die Quelldatei liegt unverändert im Originalformat vor
- Sie können das bisherige Dokument über eine Kopie wiederherstellen
Import Schritt für Schritt
Externen Import öffnen
Öffnen Sie das freie Dokument. Wählen Sie im Menüband auf der Registerkarte Start in der Gruppe Extras die Aktion Importieren extern.
Quelldatei auswählen
Wählen Sie die erhaltene Datei aus. Der Assistent unterstützt SNAP-XML, Abacus-Archive, Win-OD-Dateien, Domus-Archive und Albau-Dateien.
Erkannten Dateityp prüfen
Planura zeigt den erkannten Dateityp an, zum Beispiel SNAP, Abacus, Win-OD, Domus oder Albau. Fahren Sie nur fort, wenn dieser Typ zur erhaltenen Datei passt. Wird kein unterstütztes Format erkannt, verwenden Sie die Originaldatei oder klären Sie den Export mit dem Absender.
Hinweise und Standardschrift bewusst behandeln
Lesen Sie alle angezeigten Hinweise. Sie können auf nicht übernommene Inhalte, abweichende Preise, fehlende Mengen oder Konditionen hinweisen. Aktivieren Sie die Planura-Standardschrift, wenn unterstützte importierte Texte ein einheitliches Erscheinungsbild erhalten sollen.
Import abschliessen
Schliessen Sie den Assistenten mit Import ab. Planura übernimmt die erkannten Inhalte in Positionen und Konditionen des Zieles.
Ergebnis fachlich und visuell prüfen
Kontrollieren Sie Gliederung, Titel, Texte, Positionen, Mengen, Einheiten, Preise, Rabatte, Konditionen und Totale. Öffnen Sie danach die Druckvorschau und vergleichen Sie wichtige Inhalte mit der Quelle.
Formatabhängige Hinweise
SNAP übernimmt die Daten in die Planura-Struktur, erzeugt aber keine pixelgenaue Kopie der externen Gestaltung. Prüfen Sie besonders Mengen mit 0, Varianten, Rabatte und Seitenumbrüche.
Keine Warnung ersetzt die Kontrolle
Auch wenn der Assistent keine Hinweise zeigt, sollten Sie vor einer Offerte oder Rechnung immer die Totale und die Druckvorschau mit der Quelle vergleichen.
NPK-Dokument importieren
Der NPK-Import führt durch mehrere Prüfschritte. Eine von einem Planer erhaltene SIA-451-Schnittstellendatei im CRBX-Format importieren Sie über diesen Assistenten in ein NPK-Dokument.
- Importdatei auswählen.
- Dokumentinformationen wie Sprache, Version, Status, Dokument und Projekt prüfen.
- Optionen für Menge, Detailausmass, Preise und Konditionen festlegen.
- Zu importierende Strukturelemente, Kapitel und Variablen auswählen.
- Den Warnhinweis lesen.
- Den Import ausdrücklich bestätigen.
- Das Ergebnis und allfällige Fehler prüfen.
Wählen Sie nur die Strukturen und Kapitel, die fachlich in das Zieldokument gehören. Prüfen Sie nach dem Import besonders Katalogstand, Sprache, Positionsnummern, Mengenart und Preisart.
Wofür dieser Import gedacht ist
Eine CRBX-Datei gehört in den SIA-451-Import eines NPK-Dokuments. Sie gehört nicht in den Assistenten Importieren extern und nicht in ein freies Planura-Dokument.
Das Ziel wird überschrieben
Der Import ersetzt die importierbaren Inhalte des vorhandenen NPK-Dokuments. Erstellen Sie für einen ersten Test immer eine Kopie des Dokuments oder verwenden Sie ein separates Testdokument.
Voraussetzungen
Prüfen Sie vor dem Start:
- Das richtige Projekt ist geöffnet
- Das Ziel ist ein NPK-Dokument
- Das NPK-Dokument wurde bereits gespeichert und ist bearbeitbar
- Die passende NPK-/CRB-Lizenz und die benötigten Kapitel sind verfügbar
- Die Datei liegt unverändert vor, also nicht manuell entpackt oder umbenannt
- Sie wissen, ob Mengen, Preise, Konditionen und Detailausmass übernommen werden sollen
Import Schritt für Schritt
SIA-451-Import im NPK-Dokument öffnen
Öffnen Sie das bestehende NPK-Dokument. Wählen Sie im Menüband in der Gruppe SIA 451 die Aktion Import.
Datei auswählen
Wählen Sie die erhaltene .crbx- oder, bei älteren Dateien, .01s-Datei. Bei einer CRBX-Datei entnimmt Planura die enthaltene E1S-Datei automatisch.
Dokumentinformationen prüfen
Kontrollieren Sie insbesondere Sprache, Dokumenttyp, Version, Dokumentstatus, Projekt, Vergabeeinheit und Bauherrschaft. Stimmen Projekt oder Sprache nicht, brechen Sie ab und klären Sie die Quelle zuerst.
Importoptionen bewusst wählen
Die Optionen ohne Menge, ohne Detailausmass, ohne Preise und ohne Konditionen bedeuten jeweils, dass dieser Teil der Quelldatei nicht übernommen wird. Lassen Sie eine Option nur aktiviert, wenn Sie die Werte im Ziel absichtlich beibehalten oder später neu erfassen möchten.
Strukturen, Kapitel und Variablen auswählen
Wählen Sie nur die Strukturen und Kapitel, die in das Ziel gehören. Prüfen Sie rot markierte oder nicht lizenzierte Einträge, bevor Sie fortfahren. Wählen Sie auf der nächsten Seite die benötigten Variablen.
Überschreiben bestätigen
Lesen Sie den Warnhinweis vollständig. Bestätigen Sie den Import nur, wenn das gewählte Ziel wirklich ersetzt werden darf.
Ergebnis kontrollieren
Prüfen Sie direkt danach Kapitel, Positionsnummern, Mengenart, Mengen, Preisart, Preise, Konditionen und Variablen. Speichern Sie das Ergebnis erst, wenn es fachlich stimmt.
Wenn Planura Fehler in der Importdatei meldet, wird der Import abgebrochen. Beginnen Sie mit der ersten fachlichen Fehlermeldung und leiten Sie die Meldung zusammen mit der Originaldatei an den Absender weiter. Bei Warnungen entscheidet die verantwortliche Fachperson, ob der Import trotzdem zulässig ist.
Nach dem Import fehlen Preise
Prüfen Sie zuerst, ob beim Import die Option ohne Preise aktiviert war. Ist sie aktiviert, werden die Preise aus der Schnittstellendatei bewusst nicht übernommen. Prüfen Sie ausserdem, ob die benötigten NPK-Kapitel lizenziert sind und ob Katalogstand und Sprache zur importierten Datei passen.
Fehlen Preise trotz korrekter Importoptionen, kann die Suissetec-Rezeptur die fehlenden Preisgrundlagen ergänzen:
- Öffnen Sie das importierte NPK-Dokument. Es muss bearbeitbar sein und die Preisberechnungsart Kalkulationsgrundlage verwenden.
- Wählen Sie im Menüband in der Gruppe Kalkulation die Aktion Suissetec.
- Wenn Planura mehrere Rezepturen findet, prüfen Sie die Auswahl sorgfältig und wählen Sie nur die zur Position passende Rezeptur.
- Kontrollieren Sie die betroffenen Positionen und Preise. Führen Sie anschliessend Kalkulieren aus und prüfen Sie Totale, Konditionen und die Druckvorschau.
Die Aktion Suissetec ist eine gezielte Hilfe bei fehlenden Preisgrundlagen. Verwenden Sie sie nicht pauschal nach jedem Import und nicht, um absichtlich aus der Schnittstellendatei ausgeschlossene Preise zu ersetzen.
Nach dem Import kann ich keine Positionen oder Preise bearbeiten
Wenn Sie ein importiertes NPK-Dokument zwar öffnen, aber keine Positionen hinzufügen, Preise ändern oder andere Aktionen ausführen können, prüfen Sie zuerst das Bezugsdokument. Ein Bezugsdokument verknüpft das Dokument mit einer anderen Grundlage. Bleibt diese Verknüpfung nach dem Import bestehen, kann das NPK-Dokument nicht wie ein eigenständiges Arbeitsdokument bearbeitet werden.
- Öffnen Sie das importierte NPK-Dokument und prüfen Sie, ob ein Bezugsdokument eingetragen ist.
- Soll das importierte Dokument als eigenes Arbeitsdokument weiterbearbeitet werden, entfernen Sie das Bezugsdokument. Dafür benötigen Sie die Berechtigung für das Dokument.
- Prüfen Sie anschliessend, ob die Aktionen wieder verfügbar sind.
Bezugsdokument nur bewusst entfernen
Entfernen Sie ein Bezugsdokument nur, wenn das importierte NPK-Dokument tatsächlich eigenständig weiterbearbeitet werden soll. Erstellen Sie bei Unsicherheit zuerst eine Kopie oder klären Sie mit der verantwortlichen Fachperson, ob die Verknüpfung für Ihren Prozess benötigt wird.
Ist kein Bezugsdokument eingetragen oder bleiben die Aktionen danach weiterhin deaktiviert, prüfen Sie erst dann Dokumentstatus, Sperre und Ihre Berechtigung. Verwenden Sie Freigeben nur, wenn dies in Ihrem vorgesehenen Ablauf zulässig ist.
NPK-Dokument exportieren
Mit dem NPK-Export erstellen Sie eine SIA-451-Schnittstellendatei im CRBX-Format. Verwenden Sie diesen Export, wenn Sie ein kalkuliertes NPK-Dokument an einen Planer oder eine andere Fachperson zurückgeben möchten.
Vor dem Export prüfen
- Das NPK-Dokument ist gespeichert und bearbeitbar
- Sie möchten die aktuelle Kalkulation tatsächlich weitergeben
- Alle verwendeten Kapitel haben einen Katalogstand ab dem Jahr 2000
- Dokumentinformationen wie Projekt, Dokumentbezeichnung und Bauherrschaft sind fachlich korrekt
- Sie wissen, ob Mengen, Detailausmass, Preise und Konditionen in der Datei enthalten sein sollen
Export Schritt für Schritt
Export im NPK-Dokument öffnen
Öffnen Sie das NPK-Dokument. Wählen Sie im Menüband auf der Registerkarte Start in der Gruppe SIA 451 die Aktion Export.
Speicherort und Dateiname wählen
Wählen Sie im ersten Schritt des Assistenten den Speicherort und den Dateinamen. Planura erstellt eine Datei mit der Endung .crbx. Bewahren Sie sie in einem nachvollziehbaren Projektordner auf.
Dokument- und Absenderinformationen kontrollieren
Prüfen Sie Datum, Stellung, Dokumentstatus, Dokument- und Projektidentifikation, Vergabeeinheit, Bauherrschaft sowie Ihre Absenderdaten. Diese Angaben werden in die Schnittstellendatei übernommen.
Exportumfang festlegen
Entscheiden Sie bewusst, ob Sie Werte weglassen möchten:
- Ohne Menge exportiert keine Mengen
- Ohne Detailausmass exportiert keine Detailausmasse
- Ohne Preise exportiert keine Preise
- Ohne Konditionen exportiert keine Konditionen
Wenn der Planer die kalkulierte Offerte prüfen oder weiterbearbeiten soll, lassen Sie Preise und Konditionen normalerweise enthalten.
Strukturen, Kapitel und Variablen auswählen
Wählen Sie die Strukturelemente und Kapitel aus, die weitergegeben werden sollen. Kontrollieren Sie im letzten Auswahlfenster auch die benötigten Variablen.
Hinweis bestätigen und Ergebnis prüfen
Lesen Sie den Datenschutz- bzw. Prüfhinweis und bestätigen Sie ihn. Nach dem Export zeigt Planura das Ergebnis an. Öffnen Sie den Speicherort und prüfen Sie, ob die .crbx-Datei vorhanden ist, bevor Sie sie weitergeben.
Exportdatei vor dem Versand prüfen
Eine CRBX-Datei ist eine technische Schnittstellendatei, kein PDF zur Sichtkontrolle. Drucken oder exportieren Sie zusätzlich eine PDF-Ausgabe, wenn der Empfänger auch ein lesbares Angebot oder eine Kontrollversion benötigt.
MLV-Import
Ein MLV-Import ergänzt ein vorhandenes NPK-Dokument. Planura weist deshalb darauf hin, dass das Dokument erweitert wird.
- Prüfen Sie Zieldokument und Katalogstand.
- Wählen Sie die MLV-Datei aus.
- Prüfen Sie Dokumentinformationen und Importoptionen.
- Entscheiden Sie, ob Mengen und Preise übernommen werden.
- Bestätigen Sie die Ergänzung.
- Kontrollieren Sie die neu eingefügten Positionen im NPK-Baum und in der Positionsliste.
Importfehler lesen
Importresultate können unter anderem folgende Angaben enthalten:
- Zeile
- NPK-Position
- Feld
- Fehlernummer
- Beschreibung.
Beginnen Sie die Analyse mit der ersten fachlich relevanten Fehlermeldung. Eine spätere Meldung kann nur eine Folge des ersten fehlenden oder ungültigen Wertes sein.